Wie viel Rente wir vom Staat tatsächlich in 10, 20 oder 30 Jahren erhalten werden, weiß niemand genau. Und ob es in 50 Jahren überhaupt noch eine gesetzlich gesicherte Rente gibt, kann auch niemand sagen. Deshalb sollte man auf jeden Fall vorsorgen. Und je eher desto besser.
Eine sichere Anlage fürs Alter ist immer eine eigene Immobilie. Es muss ja nicht gleich ein energiesparendes Passivhaus sein, eine kleine Eigentumswohnung in guter Lage tut es ebenso. Am besten gleich mit Fahrstuhl oder im Erdgeschoss, denn dann kommt man im hohen Alter noch länger ohne fremde Hilfe klar. Natürlich denkt man als junger Mensch beim Kauf einer Immobilie weniger an die eigenen alten Tage, sondern vielmehr an die Kinder, die darin aufwachsen werden, an die schönen Sommertage im Garten oder auf dem Balkon oder die gemütlichen Winterabende am eigenen Kamin.
Der Immobilienmarkt bietet eine vielfältige Auswahl an Investitionen. Außer in Wohneigentum zur eigenen Nutzung kann man auch in Wohneigentum zur Vermietung investieren. Das lohnt sich vor allem in großen Städten, wo der Bedarf an Wohnungen immer vorhanden ist und die Mietspiegel auch relativ hoch sind. Man braucht also nicht immer mit dem Hintergrund der Eigennutzung an eine Immobilie herangehen, sondern auch mit dem Gedanken an zusätzliche Einnahmen. Ebenso lässt sich eine Immobilie in guter Lage später auch wieder gut verkaufen.
Um eine gute Immobilie zu finden, sollte man sich allerdings genügend Zeit lassen und sich nicht allein auf die Auskünfte der Makler verlassen. Einige hängen an die Fenster leerstehender Häuser einfach günstige Vorhänge, um den Eindruck zu erwecken, sie seien bewohnt. Auch beim Kauf einer Immobilie vor ihrer Fertigstellung muss man sehr vorsichtig sein, denn so sind schon viele Wohnungs- und Hauseigentümer auf einer Bauruine sitzen geblieben.
